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Cross und quer

Print, App, Video, Audio, Blog – möglich ist vieles. Aber wo und wie

beginnen? Wo den Schwerpunkt setzen, was auslassen? Die Antworten

auf diese zentralen fünf Fragen helfen weiter.

Von Claudia Rief-Taucher

Nur nicht verunsichern lassen, alles halb so schlimm.

Crossmedia-Spezialisten sind in der Lage, die Gordischen

Knoten der modernen Kommunikation elegant zu lösen.

Während Sie noch darüber nachdenken, wie man die

Inhalte Ihres Print-Mitgliedermagazins mit Mehrwert ins

Web transferieren könnte, denken diese bereits funken-

sprühend über Video, App und Blog nach. Vorab müssen

aber die fünf entscheidenden Fragen beantwortet werden.

1 . ) WO Z U ?

Spätestens seit die ersten Tageszeitungen Mitte der neunzi-

ger Jahre ihre Inhalte online stellten, hat sich eine Art „Cross-

media-Bewusstsein“ entwickelt. Je mehr mediale Plattformen,

desto mehr Möglichkeiten. Doch „more of the same“ konnte

nicht die Antwort sein, denn mittlerweile wissen wir aus ei-

gener Erfahrung, dass wir beim Frühstück in der gedruckten

Zeitung nicht die gleichen Nachrichten lesen wollen wie am

Vorabend in der Online-Ausgabe, dass wir in der Straßenbahn

am Handy ein anderes Spiel zocken als spätnachmittags am

Tablet. Lustige Videos am Büro-PC? Fein, aber zu lang für

eine kurze Pause. Da stimmt man sich lieber rasch mit Face-

book-Freunden über einen Restaurant-Besuch ab oder sieht

sich ein YouTube-Tutorial zum geplanten Handykauf an.

2 . ) WO ?

Schon 2013 nutzten laut einer ARD/ZDF-Online-Studie

45 Prozent der Nutzer ihr Smartphone für den Internetzugang

(Vergleich 2008: 4 Prozent). Das Tablet ersetzt immer mehr

den Heim-PC, Internet das Fernsehen und Videos die winzig

klein gedruckten Zehn-Sprachen-Gebrauchsanweisungen.

Das Leben wird schöner für User und Konsumenten, doch

ein Unternehmen muss sich sehr gut überlegen, auf welchen

Tischen welche delikaten Happen serviert werden. „Es gibt

eine Menge Usability-Eckdaten, die hier hilfreich sind für die ...

W E R B E M A R K T

I N D R E I D I M E N S I O N E N

Wohin gehen die Trends in der Werbung,

speziell im Dialogmarketing? Diese Frage lässt

die Österreichische Post AG als Dienstleister

der Werbebranche einmal jährlich vom Markt-

forschungsinstitut marketmind abfragen. Die

Ergebnisse werden, journalistisch aufbereitet, im

DialogMarketing Report

dargestellt und veröffent-

licht. Ergänzt wird das 40-seitige Printprodukt

durch mehrere crossmediale Instrumente: „Wir

haben die gedruckte Ausgabe nicht nur ins Web

gehoben, sondern auch mit einem Video erwei-

tert, mit einem Infografik-Poster die wichtigsten

Kernaussagen anschaulich dargestellt und als

Flipbook digitalisiert“, erläutern Martin Distl und

Eva-Maria Kubin, Geschäftsführer der Styria

Content Creation, die den Auftritt des

Dialog-

Marketing Report

konzipiert und umgesetzt

haben. So berichtet der Post-Report nicht nur

über die wichtigsten Werbetrends, sondern setzt

diese auch gleich um – crossmedial.

F A C T S :

DialogMarketing Report: erscheint einmal jährlich

Crossmediale Umsetzung: Web-Ausgabe,

erklärendes Video, Infografik-Poster,

digitales Flipbook

Kunde: Österreichische Post AG

Umfang: 40 Seiten

Auflage: 10.000

Konzeption und Umsetzung:

Styria Content Creation

C R O S S M E D I A

Link zum Video:

http://bit.ly/1iiA5RO