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Print und Online, Blog und DVD,

iPad und Broschüren, speziell

zugeschnitten für einzelne

Zielgruppen: Ausgerechnet eine

Krankenkasse ist in Deutschland

ein Vorbild für gelungene Cross­

media-Kommunikation.

Unter der Dachmarke vigo der

Krankenkasse AOK Rheinland/

Hamburg werden Medien aller

Sparten miteinander vernetzt, um

ihre spezifischen Vorzüge nutzen

zu können. Das Kundenmagazin

erscheint seit 1999 unter dieser

Marke, seit der Fusion der Düs-

seldorfer mit der AOK Hamburg

2006 in zwei regionalen Ausga-

ben Rheinland und Hamburg. Die

digitalen vigo-Medien wurden ab

2007 entwickelt. Der Name vigo ist

übrigens ein Kunstwort und wurde

von einer Agentur entwickelt.

Verantwortlich für das Medien-

system sind Simone Schroers als

Leiterin des Bereichs Medien bei

der AOK Rheinland/Hamburg und

Jacqueline Morgenstern von der

Agentur wdv. Für jedes einzelne

Medium wird in Redaktionsteams

gearbeitet, die sich aus Vertretern

von AOK und wdv zusammen-

setzen. „Die Organisations- und

Arbeitsstruktur des Kunden

spiegelt sich beim Dienstleister

wider“, sagt Simone Schroers,

„für die wichtigsten Medien sitzen

wdv-Kollegen vor Ort.“

Bei monatlichen Themenkonferen-

zen, zu denen sich die markt- und

öffentlichkeitsnahen Geschäfts-

bereiche, aber auch Vertreter

wichtiger Fachabteilungen treffen,

werden relevante Themen im

Unternehmen selbst gesammelt.

Ein Themenmanager bereitet sie

auf und veröffentlicht sie in einem

wiki-System, auf das alle Redak-

tionen Zugriff haben. „Alle zwei

Monate wird dieser Themenpool

mit Blick auf einen konkreten

Planungszeitraum ‚abgefischt‘“,

VIGO wirbelt auf allen Kanälen

sagt Schroers. ‚Vernetzungskonfe-

renz‘ heißt der Themenmarktplatz,

auf dem sich die Redaktionsteams

zusammenfinden und ihre Umset-

zungs- und Anknüpfungsvorschläge

diskutieren. Die Antworten auf

Fragen wie ‚Eignet sich ein Thema

für das Medium?‘ werden wieder im

wiki-System veröffentlicht. „Diese

Transparenz ist unverzichtbar, zumal

bei vigo die Mitstreiter an mehreren

Standorten in die redaktionellen

Prozesse involviert sind.“

Um sich in einem großen Netzwerk

nicht zu verstricken, muss jeder Bei-

trag eigenständig verständlich sein.

Schroers: „Er darf also nicht zwin-

gend die Rezeption des Themas in

einem anderen Kanal voraussetzen.“

Für das durchdachte Konzept gab

es Gold beim Best-of-Corporate-Publishing-Award.

V I G O I S T Ü B E R A L L

vigo Gesundheit – das Kunden­

magazin:

Print, 1.500.000 Auflage,

6 Ausgaben/Jahr, Zielgruppe

AOK-Versicherte

ab 18 Jahren

vigo Online – Gesundheits­

magazin mit Filmdatenbank:

50.000 Besucher/Monat

vigo iPad – die App:

30.000

Abonnenten, 6 Ausgaben/Jahr

vigo Spezial – das Wissens­

magazin:

Print, 250.000 Auflage,

1 Ausgabe/Jahr, AOK-Zielkunden

ab 18 Jahren

vigo Familie:

Print-Supplement

(Beilage des Kundenmagazins),

160.000 Auflage, 4 Ausgaben/

Jahr, AOK-Versicherte mit Kindern

zwischen 4 und 12 Jahren

vigo Unilife – Studentenmagazin:

Print, 37.000 Auflage,

6 Ausgaben/Jahr,

AOK-versicherte Studenten

vigo Pflege – Pflegemagazin:

Print, 55.000 Auflage,

4 Ausgaben/Jahr, Zielgruppe

pflegende Angehörige

vigozone.de

– der Blog:

Online-

Blog, 4.500 Besucher/Monat,

Jugendliche zw. 13 und 19 Jahren

vigo Wissen – Broschüren:

Print im Handtaschenformat,

zehn Gesundheitsthemen,

Zielgruppe AOK-Versicherte

vigo DVD zum Thema „Das erste

Lebensjahr“:

gehört zum Will

­

kommenspaket für Familien

„Printmedien spielen immer

noch eine elementare Rolle.

Ohne ihre Push-Funktion

werden viele Inhalte

übersehen, denn auch

digitale Angebote müssen

vom Nutzer erst einmal

gefunden und vor allem

wahrgenommen werden.“

Simone Schroers, AOK Rheinland/Hamburg

B E S T P R A C T I C E

!

vigoGesundheit–dasKundenmagazinderAOKRheinland/Hamburg | Ausgabe2 | März/April 2015

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vigoGesundheit–dasKundenmagazinderAOKRheinland/Hamburg | Ausgabe 3 | Juni/Juli2015

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