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G E G E N D E N G R Ö S S E NWA H N I :

K L E I N S T E S T I T E L B L AT T D E R W E LT

In einem Schweizer Labor ist das kleinste Magazin-

titelblatt der Welt hergestellt worden. Gerade ein-

mal 11 mal 14 Mikrometer misst das Titelblatt einer

National-Geographic

-Ausgabe. 2.000 Stück davon

würden auf ein Salzkorn passen. Vergleichbar ist die

Herstellung mit dem Meißeln auf Stein – nur mit einem

mikroskopischen Meißel in Nanogröße. Das Schweizer

Start-up SwissLitho vermarktet die von IBM entwi-

ckelte Technologie des Mikro-Meißels.

G E G E N D E N G R Ö S S E NWA H N I I :

K L E I N S T E Z E I T U N G D E R W E LT

Gutenberg, die kleinste je gedruckte Zeitung der Welt,

wird von der Kner Press in Ungarn vorgestellt. Die

Zeitung hat acht Seiten und ist 17 mal 25 Millimeter

groß. Sie wurde für den 575. Jahrestag der Erfindung

des Buchdrucks vom Typographen Bela Gecs mit einer

Auflage von 300 Stück gedruckt.

F O T O - T R E N D S : U N S C H Ä R F E

U N D S TA R T - U P S G E F R A G T

Die Bildagentur Shutterstock hat die

Suchanfragen ihrer Kunden ausgewertet.

Fazit: Unscharfe Hintergründe, gerad­

liniges Design und einzigartige Blick­

winkel – diese drei Trends bestimmen

Design und Gestaltung weltweit.

In Deutschland sind vor allem Bilder

im Instagram-Stil sowie Infografiken

gefragt. Die Nachfrage nach Start-up-

Bildern ist enorm gestiegen.

Unscharfe Hintergründe: Texte brau-

chen einen geeigneten Hintergrund.

Hier geht der Trend zu unscharfen

Hintergründen. Diese wurden im

vergangenen Jahr besonders häufig

bei Shutterstock heruntergeladen, so

stieg die Suche mit dem Schlagwort

„Unschärfe“ um 144 Prozent.

Geradliniges Design: Der Trend zu

schlichter, puristischer Gestaltung hält

nach wie vor an. Konturierte Sym-

bole und lineare Stile sind besonders

gefragt. Der Suchbegriff „Liniensymbol“

verzeichnete 2014 eine Steigerungsrate

von 921 Prozent.

P E I N L I C H E PA N N E N D U R C H

Ü B E R S E T Z U N G S F E H L E R

Manche Übersetzungen ergeben

keinen Sinn. Leider kommt das auch

bei Markenslogans vor. Pepsi zum

Beispiel machte in China mit einem

Übersetzungsfehler einen groben

Schnitzer: Der Slogan „Pepsi brings

you back to life“ wurde sinngemäß in

„Pepsi brings your ancestors back

from the grave“, also in „Pepsi lässt

die Vorfahren auferstehen“, übersetzt.

Der skandinavische Staubsauger-

Hersteller Electrolux verwendete in

den USA den Slogan „Nothing sucks

like an Electrolux“, der nicht nur

„Nichts saugt wie ein Electrolux“,

sondern umgangssprachlich auch

„Nichts ist so beschissen wie ein

Electrolux“ bedeutet.

P R I N T B L E I B T S TA B I L

Trotz des digitalen Fortschritts bleiben Printinvestitionen

stabil. Dabei hat den Löwenanteil ein Klassiker: Von den

insgesamt jährlich rund 2,8 Milliarden Euro für den Einsatz

von Printmedien entfallen mehr als drei Viertel auf Maga-

zine. Ein Rückgang ist dabei nicht in Sicht. Zwei Drittel der

befragten Unternehmer sind überzeugt, dass gedruckte

Publikationen auch künftig eine wesentliche Rolle in der

Unternehmenskommunikation spielen werden. Die Basis-

studie des FCP bestätigt dazu einen weiteren Trend: Mehr

als die Hälfte der Unternehmen verknüpft heute digitale

mit gedruckten Strategien. Crossmedia-Ansätze werden

nach Ansicht von 70 Prozent der Befragten in Zukunft

einen noch wichtigeren Stellenwert einnehmen.